Hartmut Geisler
Wir fallen niemals tiefer als in Gottes gütige Hände ...
Nur wer es vermag, ein einzelner zu sein, gegen den Strom zu schwimmen, nicht mit der Masse zu gehen, sich nicht daran stört als eigensinniger Brötler zu gelten, nicht den Beifall einer Gruppe braucht... taugt als ordentlicher Philosoph und/oder Theologe.
Und ein Christ kann allemal nicht auf der breiten Straße der Masse gehen, weil das nach Matthäus 7,13-14 der Weg ist, der zur Verdammnis führt...

Hartmut Geisler

Wer ich bin?
Mein Name ist Hartmut Geisler
Jahrgang 1952
Ich bin verheiratet und wohne in Berlin, habe zwei erwachsene Töchter
Bin mittlerweile dreifacher Großvater

Was mein Beruf ist?
Ich habe eine kaufmännische Ausbildung

Womit ich mich am liebsten beschäftige?
Ich bin von Kindheit an eine leidenschaftliche Leseratte - einen Tag ohne Lektüre kann ich mir gar nicht vorstellen
Primärer Lesestoff: Geisteswissenschaftliche Literatur aus dem Bereich Philosophie und Theologie (Schwerpunkt: Systematische Theologie und Exegese des NT)

Warum etwas Theologisches und Philosophisches?
Als Quereinsteiger in die Theologie und Philosophie, als Dilettant im positivem Sinne [= einer, der eine Sache aus Liebe, nicht beruflich betreibt]... gehe ich natürlich in einer anderen Weise an die Beantwortung von Fragen, die mir aus meiner Lebensgeschichte zuwachsen, heran als wissenschaftliche Fachleute es gewohnt sind, so dass meine Ergebnisse daher oftmals verschieden sind von denen der "Experten".
Ich versuche, mit dem Licht des Glaubens und der Anstrengung des Begriffes auf einer ersten Reflexionsstufe kritisch zu hinterfragen, was auf mich zukommt, zwar als Dilettant, aber nach Möglichkeit eben nicht dilettantistisch.

Laienapostolat
ist mir als überzeugter Christ sehr wichtig, daher: Leitung eines Bibelkreises und der Versuch mit dieser Website hier, etwas Apostolat zu betreiben.
Von 2000 bis 2007 war ich sehr aktiv in der katholischen Gemeinde St. Marien-Liebfrauen in Berlin-Kreuzberg: als Lektor, Mitarbeiter im Redaktionsteam des Gemeindebriefes, für den ich regelmäßig Artikel schrieb, Mitglied und Vorsitzender des Pfarrgemeinderates...
Im Denkanatsrat war ich stellvertretender Vorsitzender und im Diözesanrat Mitglied, engagiert in den Arbeitskreisen: Ökumene und Christlich-Islamischer Arbeitskreis.
Aus Protest gegen Maßnahmen des Erzbistums: Rücktritt von allen Ämtern.

Intermezzo
Seit 2007 war ich dann bei der Piusbruderschaft und wurde auch dort recht schnell wieder aktiv, indem ich für das Priorat eine Website erstellte und betreute und zuerst ehrenamtlich und dann für 14 Monate als Ein-Euro-Jobber Büroarbeiten übernahm.
Zu Mariä Verkündigung 2008 legte ich meine Profess für den Drittorden der Piusbruderschaft ab, weil ein verbindliches Leben als Christ mit dem Ziel der Vervollkommnung mir sehr am Herzen liegt.

Seit der Leugnung des Holocaust durch Weihbischof Williamson und der zuerst zögerlichen und erst auf öffentlichen Druck eindeutigen Stellungnahme der Priesterbruderschaft gegen diese Äußerungen, habe ich das Band zur Priesterbruderschaft zerschnitten.
Das war natürlich nur der Auslöser, denn nach Überlegungen, die mich bereits seit den letzten Exerzitien (an denen ich im Oktober 2008 im Raum Dresden teilnahm) umtrieben, spielte ich ohnehin schon mit dem Gedanken, die Priesterbruderschaft wieder zu verlassen. Die Entscheidung fiel dann insbesondere durch die Auseinandersetzung mit der Katholischen Dogmatik von Otto Hermann Pesch und seinem Buch zum II. Vatikanum, dem Büchlein vom Liturgiker Michael Kunzler zur alten Messe und vor allem dem erneuten gründlichen Lesen der Texte des letzten Konzils (mit den Einführungen und Kommentaren des LThK und vor allem Herders Theologischen Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil in 5 Bde.).

Mehr noch: gerade die neuerliche Auseinandersetzung mit der evangelischen und reformatorischen Theologie führte mich nun wieder hin zu den Überzeugungen der Reformatoren, denen ich mich schon einmal angenähert hatte, aber aufgrund verschiedener Umstände nicht übernahm...

Nun, nachdem ich aus der katholischen Kirche offiziell ausgetreten bin, suche ich nach einer christlichen Gemeinschaft, deren Ziele und Grundsätze ich weitgehend teilen kann; eine Gemeinde, die sich biblisch-reformatorisch orientiert und für die das „das vierfache Solus“ der unaufgebare Maßstab ist:

  • allein die Bibel (nicht auch noch Tradition und verbindliches Lehramt)
  • allein Christus (nicht auch noch die Heiligen, Maria, Petrus bzw. Papst)
  • allein der Glaube (nicht auch noch die Vernunft, Wissen, Erkenntnis)
  • allein die Gnade (nicht auch die Verdienste der Heiligen, die eigenen guten Werke)

Zum vierfachen Solus verweise ich auf die Vorträge von Prof. Dr. Bernhard Kaiser, abrufbar von der Internetseite des Instituts für Reformatorische Theologie: IRTgGmbh

Man gab mir auch den Rat, eine eigene Gemeindegründung in Betracht zu ziehen, falls ich keine geeignete finde. Aber dazu fehlt mir wohl leider aus gesundheitlichen Gründen die dafür notwendige Kraft...
Wäre aber ganz interessant wahrzunehmen, wie dann diejenigen reagieren würden, die in mir ohnehin einen geistig Schwachsinnigen sehen, der einer Therapie bedürftig ist und nichts anderes von sich gibt als gequirlten Bullshit (so die Äußerung eines geistigen Zwerges, eines Cholerikers wie er im Buche steht, nachdem er meinen Schwachsinn gelesen hatte.). -

Freitzeitbeschäftigungen
Fitness aktiv (soweit es meine Gesundheit noch erlaubt - COPD -Geplagter)
Musik klassisch: Mozart, Bach, Beethoven, Schubert (in dieser Rangfolge)
Ansonsten: Johnny Cash, Eric Clapton, Bob Dylan, Joe Cocker, The Beatles und Paul McCartney

HARTMUT GEISLER
www.hartmut-geisler.de